| Veranstaltung: | BUNDjugend BJV 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 6 Anträge |
| Antragsteller*in: | Marvin Best und Matilda Ramge (Wissenschaftlicher Beirat (Vtr./Stvtr.)) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 27.04.2026, 07:53 |
A5: Kompasse ausgepackt: Orientierung für das Amt der WB-Vertretung
Antragstext
Die Bundesjugendversammlung möge beschließen, die Überlegung und Erprobung eines am Wissenschaftlichen Beirat des BUND (WB) orientierten Gremiums, das auf Bundesebene die Arbeitsgruppen miteinander und mit der BUNDjugendvertretung im WB vernetzt, sowie als beratendes Organ für Entscheidungen des Bundesvorstands, des Bundesjugendrates und der Bundesjugendversammlung fungieren könnte.
Bis zur nächsten Bundesjugendversammlung soll der Prozess evaluiert werden und ggf. eine Richtlinienänderung vorgeschlagen werden.
Ein denkbares Modell könnte sein:
„Das "BundesFachForum (BFF)" oder „JugendFachForum“
Die Aufgaben bestehen im Aussprechen von Empfehlungen für die Arbeit des Bundesverbands. Das Bundesfachforum tagt zweimal im Jahr ergänzend zur Bundesdelegiertenversammlung und bietet Raum für inhaltliche Diskussion. Die Bundesarbeitskreise und die Vertretung im Wissenschaftlichen Beirat berichten von ihrer Arbeit.
Die Einberufung erfolgt von der Jugendvertretung im Wissenschaftlichen Beirat.
Dem Bundesfachforum gehören an:
- die BUNDjugendvertretung sowie Stellvertretung im Wissenschaftlichen Beirat des BUND
- bis zu zwei stimmberechtigte Vertretungen pro Bundesarbeitskreis
- bis zu zwei stimmberechtigte Vertretungen pro Sonderarbeitsgruppe
Darüber hinaus bei Interesse beratend:
- eine Vertretung pro Landesarbeitskreis
- ein Vorstandsmitglied
- ein Bundesjugendratssprechi
Zusätzlich können (auch externe) Gäste anwesend sein, das Forum tagt verbandsöffentlich.“
Begründung
Die Arbeit im Wissenschaftlichen Beirat ist gerade als Jugendvertretung sehr bereichernd. Allerdings ist sie derzeit auch enorm vom einzelnen Engagement dieser Abhängig, es ist keine Form des Austauschs mit den Arbeitsgruppen und dem BuVo institutionalisiert, weshalb sich zur Kompensation dieses Umstandes in den letzten Jahren immer wieder alternative Mechanismen gebildet haben, wie beispielsweise die mindestens dreimal in Folge vollzogenen Kooptionen einer WB-Vertretung. Es stellt sich also die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, da eine geregelte Lösung zu finden, ohne wie derzeit dieses stark inhaltlich arbeitende Amt lose in der Luft hängen zu lassen.
Es ist dabei noch einmal ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass der WB eines der zentralen Organe zur Positionsfindung des BUND ist. Ich kann nur betonen, dass ohne eine Anbindung dieser Personen an bspw. die Arbeitsgruppen, das Amt adäquat auszufüllen de facto nicht möglich bzw. derzeit vom individuellen Gusto der jeweiligen Person abhängig ist, weshalb es aus der Innensicht der WB-Vertretung eine formale und transparent einsehbare Orientierung – auch für potenziell in der Zukunft interessierte - braucht.
Die Einführung einer WB-artigen Struktur wäre neben anderen eine Option dieses zu regeln. Zudem wäre dies auch eine Möglichkeit die Koordination der Arbeitsgruppen ein wenig von der To Do-Liste des BuVo zu nehmen, über so eine (nicht-)Verantwortung wurde im letzten Jahr innerhalb des BuVos viel diskutiert.
Falls dies erwünscht ist oder auch falls nicht, möge die BJV bitte explizit formulieren, um die derzeitige Unklarheit auszuräumen. Ähnliche Fragen, wenn auch vermutlich weniger drastisch, könnte man für die BUNDjugend-Vertretung im Verbandsrat andenken: Wie sollen diese Ämter ausgestaltet sein? Was wird von diesen Menschen (derzeit schon) erwartet und wie möchte man es in Zukunft handhaben? Dies gilt es sich zu überlegen und dabei die Perspektiven der aktuell in Amt stehenden Personen einzubeziehen.
