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            <title>BUNDjugend Bayern JVV Frühjahr 2026: Anträge</title>
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                <title>BUNDjugend Bayern JVV Frühjahr 2026: Anträge</title>
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                        <title>A1: Position zum Wahlalter in Deutschland</title>
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                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 16.02.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BUNDjugend Bayern setzt sich für eine Absenkung des aktiven Wahlalters auf 14 Jahre oder jünger auf allen Ebenen, Gemeinde- und Landkreiswahlen, Landtags- und Bezirkswahlen sowie Bundestags- und Europawahlen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung fordert von der bayerischen Staatsregierung bzw. vom bayerischen Landtag, das aktive Wahlalter bei Landtags- und Bezirkswahlen sowie bei Gemeinde- und Landkreiswahlen auf 14 Jahre oder jünger zu senken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein erster Schritt ist hier die Angleichung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre, an die anderen Bundesländer. Dies soll noch vor der Landtagswahl 2028 passieren, damit junge Menschen hier schon mitbestimmen dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des weiteren fordern wir die Senkung des aktiven Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 14 Jahre oder jünger. Dazu fordert die Jugendvollversammlung die bayerische Staatsregierung auf, sich im Bundesrat aktiv dafür einzusetzen. Auch hier ist ein erster Schritt, das Wahlalter bei der Bundestagswahl auf 16 Jahre an das der Europawahl anzugleichen.<br><br>
Parallel zu der Altersabsenkung des aktiven Wahlrechts fordern wir einen Ausbau der altersgerechten politischen Bildung im außerschulischen und schulischen Rahmen. Dazu müssen die Lehrpläne angepasst werden, um früh- und rechtzeitig über politische Strukturen aufzuklären und das Interesse an demokratischer Teilhabe zu wecken. Politische Beeinflussung passiert in jedem Alter, aber gerade die Schule bietet einen guten Rahmen um politische Partizipation zu üben und zu lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem sehen wir noch weitreichendere Möglichkeiten beim Wahlalter und wollen uns deshalb im Verband mit den Themen Stellvertreterwahlrecht und Wahlrecht ab 0 Jahren beschäftigen und eine Position dazu ausarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Argumente</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr als 240.000 16- bis 17-jährige Menschen wurden von der Kommunalwahl 2026 in Bayern ausgeschlossen, mit 14- und 15-Jährigen etwa 500.000. Das kann sich eine Demokratie nicht leisten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade junge Menschen fühlen sich von der Politik nicht gehört. Politische Entscheidungsträger*innen müssen wenig Rücksicht auf die Anliegen der Jugendlichen nehmen, obwohl diese am Längsten die Konsequenzen politischen Handelns zu spüren bekommen. Dabei wollen wir uns einbringen und sind politisch aktiv!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Vergleicht zu den anderen Bundesländern schneidet Bayern beim Wahlalter schlecht ab: In neun von vierzehn Bundesländern (mit den Stadtstaaten Berlin und Hamburg noch zwei mehr) ist das aktive Wahlalter bei den Kommunalwahlen (Gemeinde- und Landkreiswahlen) bereits auf 16 Jahre und in sechs von vierzehn Ländern auch bei den Landtagswahlen abgesenkt [1].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kommunalwahlrecht wird dadurch bundesweit vereinheitlicht. Auch auf anderen Ebenen gleicht sich das Wahlalter an die aktuellen Bestrebungen an. Bayern muss nicht immer zurückbleiben sondern kann Vorreiter werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Wahlalter ist schon jetzt nicht an die rechtliche Volljährigkeit gebunden, nur an ein festgelegtes Alter. Es kann also ohne größere Gesetzesänderung gesenkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das &quot;Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken&quot;[3] ist ein Menschenrecht. Es steht dem Staat zwar zu, Grundrechte erst ab einem gewissen Alter zu gewähren. Es gibt jedoch keine ausreichende evidenzbasierte Begründung, warum dieses Alter beim aktiven Wahlrecht erst bei 18 Jahren liegen sollte [4].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Quellen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.wahlrecht.de/kommunal/">https://www.wahlrecht.de/kommunal/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://www.stmi.bayern.de/wahlen-und-abstimmungen/kommunalwahlen/">https://www.stmi.bayern.de/wahlen-und-abstimmungen/kommunalwahlen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] <a href="https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte">https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] <a href="https://www.bjr.de/handlungsfelder/politische-jugendbildung/wahlalter">https://www.bjr.de/handlungsfelder/politische-jugendbildung/wahlalter</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wahlen stellen in der Bundesrepublik Deutschland eine der wenigen Möglichkeiten für Bürger*innen dar, sich am politischen Geschehen des Landes zu beteiligen und dessen Richtung mitzubestimmen. Bei den landesweiten Wahlen in Bayern ist man ab dem 18. Geburtstag wahlberechtigt. Im Vergleicht schneidet Bayern damit schlecht ab: In neun von vierzehn Bundesländern (mit den Stadtstaaten Berlin und Hamburg noch zwei mehr) ist das aktive Wahlalter bei den Kommunalwahlen (Gemeinde- und Landkreiswahlen) bereits auf 16 Jahre und in sechs von vierzehn Ländern auch bei den Landtagswahlen abgesenkt [1].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Jugendorganisation sehen wir es als unsere Aufgabe die Interessen junger Menschen zu vertreten. Diese müssen besonders gefördert werden da sie von politischen Institutionen oft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Eines dieser Interessen ist die politische Mitbestimmung auf allen Ebenen. Um diese zu gewährleisten, müssen sich Jugendliche an Wahlen beteiligen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Mitglied im Bayerischen Jugendring (BJR) teilt die BUNDjugend Bayern zwar schon dessen Position [4] zur Absenkung des aktiven Wahlalters auf allen Ebenen. Der Landesvorstand möchte trotzdem eine einheitliche Position auf Verbandsebene. Für Außenstehende ist unsere Position bislang undurchsichtig, da wir die vom BJR auf keiner unserer Platformen teilen. Außerdem muss man sich erst einmal dessen bewusst sein, dass die BUNDjugend Bayern Mitglied im BJR ist und damit dessen Positionen teilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktive können sich mit einer eigenen Position leichter ein Bild davon machen, und diese nach außen hin teilen. Zusätzlich lassen wir die untere Grenze fürs Wahlalter offen und unterstützen damit auch ein Wahlalter von weniger als 14 Jahren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 13:50:53 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>GO: Geschäftsordnung</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/go-geschaftsordnung-2785</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 14.03.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/go-geschaftsordnung-2785</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Bezeichnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendorganisation Bund Naturschutz (BUNDjugend Bayern) ist der Kinder- und Jugendverband des Bund Naturschutz in Bayern e.V. Sie wird im Rahmen der Satzung des Bund Naturschutz in Bayern e.V. eigenverantwortlich und selbstständig tätig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Aufgaben und Ziele</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Aufgaben und Ziele sind in den Richtlinien der Jugendorganisation Bund Naturschutz in § 2 geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zusammensetzung und Aufgaben der Jugendvollversammlung sind in den Richtlinien der Jugendorganisation BUND Naturschutz in § 6 (2) und (5) geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Stimmrecht bei der Jugendvollversammlung
<ol><li>Das Stimmrecht wird gemäß § 6 (5) der Richtlinien geregelt.</li><li>Die stimmberechtigten Mitglieder sind vor der Eröffnung der Jugendvollversammlung festzustellen.</li><li>Jede Person hat nur eine Stimme. Die Vereinigung mehrerer Stimmen auf eine Person ist nicht zulässig.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Einberufung der Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einberufung der Jugendvollversammlung ist in § 6 (4) und § 6 (10) der Richtlinien der Jugendorganisation Bund Naturschutz geregelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>Öffentlichkeit der Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung ist öffentlich. Die Öffentlichkeit kann durch Beschluss aufgehoben werden. Über den Verlauf nicht öffentlicher Beratungen ist Stillschweigen zu bewahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>Leitung der Jugendvollversammlung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung wird von einer dreiköpfigen Versammlungsleitung geleitet, die nach der Feststellung der Beschlussfähigkeit gewählt wird. Die Wahl erfolgt offen und in Sammelabstimmung. Die Versammlungsleitung kann das Führen des Protokolls an eine Person im Plenum oder des Hauptamts delegieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>Protokoll der Jugendvollversammlung
<ol><li>Die Versammlungsleitung benennt im Einvernehmen mit dem Landesvorstand eine*n Protokollführer*in. Das Protokoll soll den Gang der Diskussion in wesentlichen Punkten festhalten: mindestens<br>
enthält es den Wortlaut der Anträge und der gefassten Beschlüsse sowie alle Abstimmungsergebnisse.</li><li>Das Protokoll muss die Namen der anwesenden Mitglieder, die Tagesordnung, sowie alle ausdrücklich zum Zweck der Niederschrift abgegebenen Erklärungen beinhalten.</li><li>Auf Wunsch der Versammlungsleitung oder des*r aktuellen Redners*in wird ein Wortprotokoll für die Dauer der Diskussion bzw. dessen Redebeitrags angefertigt.</li><li>Das Protokoll muss spätestens sechs Wochen nach Schluss der Versammlung an die im Protokoll als „anwesend“ vermerkten Personen verschickt werden.</li><li>Das Protokoll muss auf der nächstfolgenden Jugendvollversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden und ist <em>spätestens zwei Wochen vor der Versammlung an die zu diesem Zeitpunkt angemeldeten<br>
Teilnehmenden</em> zu versenden.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>Beschlussfähigkeit
<ol><li>Nach der Eröffnung der Jugendvollversammlung stellt der Landesvorstand die Beschlussfähigkeit entsprechend § 6 (11) der Richtlinien fest.</li><li>Die Jugendvollversammlung ist nicht mehr beschlussfähig, wenn im Verlauf der Versammlung die Mehrheit, gemäß § 6 (11) (b) der Richtlinien, unterschritten wird und ein stimmberechtigtes<br>
Mitglied der Jugendvollversammlung die Beschlussfähigkeit feststellen lässt.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li>Tagesordnung / Anträge
<ol><li>Der Landesvorstand erstellt einen Vorschlag der Tagesordnung und versendet diesen zusammen mit der Einladung. Anträge müssen 3 Wochen vor dem Termin der Jugendvollversammlung bei dem Landesvorstand schriftlich oder per E-Mail eingereicht werden (gemäß § 6 (10) der Richtlinien). Auf diese Frist ist in der Einladung, die sechs Wochen vor dem Termin der<br>
Jugendvollversammlung verschickt sein muss, hinzuweisen.</li><li>Nicht fristgerecht eingereichte Anträge werden grundsätzlich auf die Tagesordnung der nächsten Jugendvollversammlung gesetzt, es sei denn, dass der*die Antragsteller*in eine besondere Dringlichkeit nachweisen kann. Über die Aufnahme solcher Initiativanträge ist gesondert abzustimmen.</li><li>Werden fristgerecht eingereichte Anträge aus Zeitgründen nicht behandelt, so werden sie auf die Tagesordnung der nächsten Jugendvollversammlung gesetzt.</li><li>Über die Tagesordnung, sowie über Änderungsanträge zur Tagesordnung lässt die Versammlungsleitung nach ihrer Wahl beschließen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li>Arbeitsbericht</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand hat auf der Frühjahrs-Jugendvollversammlung einen Arbeitsbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr abzugeben. Außerdem ist auf jeder JVV ein Bericht über die Umsetzung vergangener<br>
Anträge und Beschlüsse, sowie zukünftige Maßnahmen in Bezug auf diese vorzulegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li>Rede- und Antragsrecht, Worterteilung
<ol><li>Alle Mitglieder der BUNDjugend Bayern sind, gemäß § 6 (7) der Richtlinien, rede- und antragsberechtigt.</li><li>Die Versammlungsleitung führt eine Redner*innenliste, in der die Reihenfolge der Redner*innen in der Regel nach dem Eingang der Wortmeldungen festgelegt wird. Dabei werden Erstredner*innen bevorzugt.<br>
Die FLINTA* {1} Liste und die offene Redeliste werden abwechselnd aufgerufen. Sofern es sachdienlich ist kann die Versammlungsleitung davon abweichen.<br>
Mitgliedern des Landesvorstands kann die Versammlungsleitung außerhalb der Reihenfolge das Wort erteilen.</li><li>Antragsteller*innen können sowohl zu Beginn als auch nach Schluss der Antragsberatung das Wort verlangen. Die weitere Vergabe des Wortes an die Antragsteller*innen regelt die Tagesleitung, auch außerhalb der Rednerliste.<br>
Für den*die Antragsteller*in gilt eine generelle Begrenzung der Redezeit nicht.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="13"><li>Beschlussfassung
<ol><li>Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt; bei Stimmgleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Richtlinienänderungen<br>
bedürfen der 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Abgestimmt wird mit Stimmkarten.</li><li>Unmittelbar nach einer Abstimmung kann, bei begründetem Zweifel an der Richtigkeit des Abstimmungsverfahrens, eine Wiederholung verlangt werden. Das Ergebnis jeder Abstimmung stellt die<br>
Versammlungsleitung fest.</li><li>Liegen mehrere Anträge zum gleichen Gegenstand vor, so ist über den weitest gehenden Antrag zuerst abzustimmen.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="14"><li>Anträge zur Geschäftsordnung
<ol><li>Erhebt sich zu einem Antrag zur Geschäftsordnung kein Widerspruch, so gilt er als angenommen. Andernfalls ist nach Anhörung eines*r Gegenredners*in abzustimmen.</li><li>Als Anträge zur Geschäftsordnung sind unter anderem zulässig:</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Feststellung der Beschlussfähigkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Ausschluss oder Wiederherstellung der Öffentlichkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf sofortige Abstimmung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Schluss der Debatte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Schluss der Rednerliste</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Wiedereröffnung der Debatte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Wiedereröffnung der Rednerliste</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Begrenzung oder Verlängerung der Redezeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Unterbrechung der Sitzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Vertagung eines Tagesordnungspunktes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Wiederaufnahme eines Tagesordnungspunktes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Übergang zur Tagesordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Vertagung der Sitzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag auf Quotierung der Redeliste (z.B. Erstredner*innenrecht oder Präferierung von FLINTA*{1}-Meldungen)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Werden mehrere Anträge eines dieser Inhalte gestellt, so werden sie in vorstehender Reihenfolge behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Anträge auf Schluss der Debatte, Schluss der Redner*innenliste oder Begrenzung der Redezeit können nur von solchen stimmberechtigten Mitgliedern der Jugendvollversammlung gestellt werden, die<br>
selbst zur Sache noch nicht gesprochen haben und nicht auf der Rednerliste stehen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Persönliche Erklärung: Nach Schluss der Aussprache zum jeweiligen Tagesordnungspunkt kann, nach Abstimmung über einen Antrag muss das Wort zu einer persönlichen Erklärung erteilt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Wortentzug</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Spricht ein*e Redner*in nicht zur Sache oder im Rahmen seiner Wortmeldung, kann ihn*sie die Versammlungsleitung zunächst ermahnen. Nach zweimaliger vergeblicher Ermahnung wird dem*der Redner*in das Wort für diese Wortmeldung entzogen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="17"><li>Zwangsvertagung von Tagesordnungspunkten</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand oder die Versammlungsleitung kann Anträge, welche das zukünftige Verbandsgeschehen mit schwerwiegenden Folgen versehen könnten oder das Fortbestehen des Verbandes gefährden könnten, zwangsweise und ohne Gegenrede auf die nächste JVV vertagen. Eine doppelte Vertagung ist nicht möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="18"><li>Wahlen
<ol><li>Zur Durchführung der Wahlen wird ein dreiköpfiger Wahlausschuss gewählt. Die Wahl erfolgt offen und in Sammelabstimmung. Der Wahlausschuss bestimmt aus seiner Mitte eine*n Leiter*in.</li><li>Der gesamte Ablauf der Wahlen wird durch die stetige Wahrung der Öffentlichkeit gewahrt. Dies beinhaltet auch eine öffentliche Auszählung der Stimmen.</li><li>Der*die Wahlleiter*in fordert die Mitglieder der Jugendvollversammlung auf, Kandidat*innen vorzuschlagen. Die Wahlleitung befragt die vorgeschlagenen Personen, ob sie bereit sind, zu kandidieren. Ein*e Abwesende*r kann gewählt werden, wenn dem*der Wahlleiter*in eine schriftliche Erklärung vorliegt, dass der*die Abwesende bereit ist, zu kandidieren und gegebenenfalls die Wahl anzunehmen.</li><li>Eine Personalvorstellung findet statt. Auf Entschluss der Wahlleitung oder auf Antrag findet eine Personalbefragung statt. Im Rahmen einer Personalbefragung haben die Mitglieder der Jugendvollversammlung die Möglichkeit, Fragen zur Person und zum Programm an die Kandidat*innen zu stellen. Auf Antrag wird eine Personaldebatte durchgeführt, wobei es keine Abstimmung benötigt. Während der Personaldebatte können Mitglieder der Jugendvollversammlung Stellungnahmen zur Person und zum Programm der Kandidat*innen abgeben. Personaldebatten finden grundsätzlich unter Ausschluss des*der Kandidat*in und der Öffentlichkeit statt. Das Wort wird gemäß §12 (2) der Geschäftsordnung vom Wahlausschuss erteilt.</li><li>Der*die Wahlleiter*in führt die Wahl entsprechend § 19 (4), (7) und (8) der Richtlinien durch. Der Landesvorstand ist getrennt mit geheimer Stimmabgabe zu wählen. Auf Antrag kann bei dem Landesvorstand ohne festes Aufgabengebiet geheime Sammelwahl beschlossen werden.</li><li>Wahlberechtigt sind nur stimmberechtigte Mitglieder der Jugendvollversammlung, welche das zugelassene Wahlalter nach § 20 der Richtlinien erfüllen.</li><li>Der*die Wahlleiter*in gibt das Wahlergebnis bekannt. Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Enthaltungen sind zu berücksichtigen. Die Wahlgänge erfolgen nach den Richtlinien, insbesondere § 19 (4) (f)</li><li>Über die Wahl ist ein gesondertes Wahlprotokoll anzufertigen, das von dem*der Wahlleiter*in und von dem*der Protokollführer*in zu unterzeichnen ist.</li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="19"><li>Geschäftsjahr (Haushaltsjahr)</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="20"><li>Verfahren zur Geschäftsordnung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Geschäftsordnung kann durch die stimmberechtigten Mitglieder der Jugendvollversammlung geändert werden. Diese Beschlüsse können mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst und<br>
geändert werden; Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="21"><li>Verteilung der Richtlinien und der Geschäftsordnung</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jedes Mitglied der Organe der Jugendorganisation BUND Naturschutz erhält die Richtlinien der Jugendorganisation. Die Teilnehmer*innen der Jugendvollversammlung erhalten die Geschäftsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="22"><li>Inkrafttreten</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine stetig aktualisierte Form der Geschäftsordnung wird auf jeder Jugendvollversammlung als erste Amtshandlung der Versammlungsleitung zum Beschluss vorgelegt. Die Geschäftsordnung bleibt über die Dauer der Versammlung für alle versammlungsrelevanten Themen hinweg bis zum Beschluss der nächsten Geschäftsordnung in Kraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>{1} FLINTA* steht für Frauen, intersexuelle, transgender und nicht-binäre und Agender Personen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 08:32:27 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>K1: Übergänge neu denken im BUNDjugend Bayern Kinder- bis Jugendbereich</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/ubergange-neu-denken-im-bundjugend-bayern-kinder-bis-jugendbereich-17196</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/ubergange-neu-denken-im-bundjugend-bayern-kinder-bis-jugendbereich-17196</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. <strong>Ist-Zustand: Warum Müpfe neu denken?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der BUNDjugend Bayern sind Kinder und Teenager bis ca. 15 Jahren in Kinder- und Müpfe-Gruppen aktiv und nehmen an Wochenend-Veranstaltungen und Ferien-Camps teil. Jugendlichen ab ca. 16 Jahren engagieren sich vereinzelt in Jugendgruppen aber vor allem bei zahlreichen, bayernweiten Jugendveranstaltungen, den Jugendvollversammlungen, Arbeitskreisen, Projektgruppen und im Landesvorstand. Die Übergänge im Verband zwischen Kinder-Teenagern-Jugendlichen sind oft herausfordernd und besonders die Altersgruppe zwischen 11-15 Jahren hört dabei häufig auf in Gruppen oder im Verband aktiv zu sein. Gründe hierfür sind unter anderem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>keine Müpfe- oder Jugendgruppe vor Ort, aber Kindergruppe nicht mehr cool bzw. andere Angebote spannender</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Zeitfaktor: die Anforderungen der weiterführenden Schule erschwert die Teilnahme an Gruppenstunden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>wenige Leitungen, die sich Teenager „zutrauen“</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>jüngere Teenager sind oft noch nicht so unabhängig mobil, um alleine zu Jugendveranstaltungen zu fahren</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>kein Kontakt der Teenager zu jugendlichen Aktiven (Vorbilder) um dabei zu bleiben (wie es z. B. bei den Pfadfindern oder in Sportvereinen funktioniert)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bezeichnung Mupf/Müpfe ist für Externe nicht verständlich und wird oft als unattraktiv wahrgenommen (nicht zwingend ein Grund, warum Jugendliche aufhören, aber eine Hürde, neue Jugendliche anzuwerben)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die <strong>Projektgruppe PG Mupf</strong> hat bereits 2022 die Situation der „Müpfe“ ausführlich analysiert und Handlungsoptionen vorgeschlagen. Von diesen wurden einige bereits umgesetzt. Dennoch ist die Erfahrung in der Praxis, dass das Müpfe-Alter und der Müpfe-Begriff eine Herausforderung bleiben. Aus diesem Grund wollen wir mit diesem Konzept aufbauend auf die PG Mupf die Übergänge zwischen dem Ki-Mü-Ju-Bereich nochmal genau unter die Lupe nehmen und weitere Handlungsansätze ableiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p><strong>Struktur des Konzepts</strong></p><ol><li><p><strong>Ziele</strong> (Das wollen wir erreichen)</p><ol><li><p>Wir wollen mehr Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren für den Verband gewinnen und sie durch passende Strukturen, gezielte Kommunikation und Aktivitäten begleiten.</p></li><li><p>Wir halten mehr Menschen in der BUNDjugend Bayern über das Kindesalter hinaus. Kinder wachsen in BUNDjugend-Strukturen Schritt für Schritt zu Teenagern heran, in denen sie mit Unterstützung für Jüngere Verantwortung übernehmen und später Teamer*in werden können.</p></li></ol></li></ol></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Ergebnisse</strong> (So soll es sein) <strong>→ Strategien sind dahinter als Nr. gekennzeichnen</strong><ul><li><p>Mehr Menschen im Alter von 14-16 Jahren kommen zu Jugendveranstaltungen auf Landesebene und werden ab 16 zu jungen Aktiven. (1. / 3. / 4.)</p></li><li><p>Mehr Teenager sind in BUNDjugend-Strukturen (z. B. Gruppen) aktiv. (2. / 5.)</p></li><li><p>Auf der Website findet man Veranstaltungen schneller für ein bestimmtes Alter. (1.)</p></li><li><p>Es ist kein Erklärungsbedarf für die Bezeichnung der Altersgruppe „Teenager“ nötig. (1.)</p></li><li><p>Es gibt mehr Austausch zwischen Gruppenleiter*innen und Aktiven, wodurch Aktive in Gruppen aktiv werden und diese die Gruppe für Teenager attraktiver machen und als Vorbilder erscheinen. (6.)</p></li><li><p>Gruppenleitungen haben ein Gefühl und ein Wissen für die Möglichkeiten ihrer Gruppen-Kids, wenn diese älter werden und können die BUNDjugend Aktivitäten für älter werdende Kids und Teenager bewerben, da sie sie kennen und davon begeistert sind. (7.)</p></li></ul></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Strategien</strong> (haben wir in der Hand)
<ul><li>Einfache, attraktive und niederschwellige Werbung und Kommunikation
 <ol><li><p>Namen „Mupf“ abschaffen und durch „Teenager“ ersetzen</p></li><li><p>Bei den Terminen auf der Homepage lässt einen Filter für die Altersgruppe „Teenager“ erstellen (aktuell sind auch Veranstaltungen für Gruppenleitungen dabei)</p></li><li><p>Bonus-Karte für Teenager-Veranstaltungen</p></li></ol></li><li><p>Gruppenstrukturen öffnen: Wir handhaben die Altersgrenzen als Orientierung und setzen keine starren Grenzen. Wir kommunizieren, dass Gruppenleitungen/KG/OG nach eigenem Ermessen Altersgrenzen für die Gruppen festlegen können</p></li><li><p>Veranstaltungsangebot für Teenager auf Landesebene regelmäßig hinsichtlich Relevanz und Attraktivität hinterfragen</p></li><li><p>Altersgrenzen bei Veranstaltungen: Wir hinterfragen Altersgrenzen bei landesweiten Veranstaltungen und öffnen diese, wo es sinnvoll ist. Dadurch bieten wir mehr altersübergreifende Veranstaltungen auf Landesebene an.</p></li><li><p>Landesweite AKs können für Teenager ab 15 geöffnet werden.</p></li><li><p>Förderung der Vernetzung zwischen Aktiven und Gruppenleitungen und Förderung der Beteiligung von Aktiven in den Gruppen vor Ort</p></li><li><p>Übergänge und Teenager-Alter auch bei Gruppenleiter*innen-Ausbildung stärker thematisieren</p></li></ul></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p><strong>Ausführung der Strategien</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Einfache, attraktive und niederschwellige Werbung und Kommunikation</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Namen „Mupf“ abschaffen und durch „Teenager“ ersetzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Begriff „Müpfe“ (12-15-jährige) kommt von „aufmüpfig“ sein. Der Begriff bringt viel Erklärungsbedarf mit sich, da Menschen, die die BUNDjugend Bayern noch nicht kennen, nicht wissen, was damit gemeint sein soll. Teenager finden den Begriff „Müpfe“ oftmals uncool. Manche identifizieren sich aber damit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorteil dieses Begriffs ist es, dass wir damit die Altersgruppe zwischen 12-15 Jahren genau ansprechen können, sie sind keine Kinder mehr, aber auch noch keine unabhängigen Jugendlichen. Herausforderung ist es eine klare Begrifflichkeit für jede Altersgruppe zu haben, ohne dabei nur intern verständliche Begriffe zu verwenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Abschaffung des Begriffs „Müpfe“ wird die Kommunikation nach außen klarer und zugänglicher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Landesebene sprechen wir zukünftig die Zielgruppe 12-15 mit „Teenagern“ an. Gleichzeitig dürfen sich Gruppen so bezeichnen, wie sie wollen, sie können sich auch weiterhin als Müpfe-Gruppen (oder auch Jugend-Gruppe) bezeichnen. In der Datenbank werden sie unabhängig von ihrem Namen als Teenager-Gruppe geführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Namensänderung muss frühzeitig und transparent (z. B. kein Zwang den Begriff „Mupf“ aufzugeben) kommuniziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bei den Terminen auf der Homepage einen Filter für die Altersgruppe „Teenager“ erstellen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell erscheinen beim Filter „Müpfe“ sowohl Teenager-Veranstaltungen als auch Veranstaltungen für Gruppenleitungen. Das ist verwirrend und nicht niederschwellig, um Teenager einen einfachen Zugang zu Veranstaltungen, die für sie geeignet sind, zu ermöglichen. Das gilt es zu überarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bonuscard für Teenager-Veranstaltungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Bonuscard für Teenager-Veranstaltungen wird ab 2026 ein Anreiz geschaffen für Teilnehmende an mehr als einer Veranstaltung teilzunehmen und so andere Teenager wieder zu treffen (Vernetzung). Eine graphisch gestaltete „Stempelkarte“ und ein attraktives Präsent bei Besuch von mindestens zwei Veranstaltungen sind Teil des Konzepts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p><strong>Gruppenstruktur öffnen</strong></p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir handhaben die Altersgrenzen als Orientierung und setzen keine starren Grenzen. Wir kommunizieren, dass Gruppenleitungen/KG/OG nach eigenem Ermessen Altersgrenzen festlegen können, je nachdem, was zu ihnen passt. Peers definieren sich durch gemeinsame Interessen, die nicht zwingend an das Alter gekoppelt sein müssen, es häufig aber sind. Altersübergreifendes Lernen voneinander bringt viele Vorteile mit sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diesen Ansatz müssen wir gleichzeitig gut begleiten - besonders für neue Gruppenleitung unter Berücksichtigung von</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>was trauen sie sich zu, wo finden sie passende Materialien</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gewählte Methoden müssen zur Zielgruppe passen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>altersgemäßes Präventionskonzept, Aufsichtspflicht und Jugendschutz, Minderjährige brauchen eine EV</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der bisherige zweimalige Übergang ist pädagogisch und organisatorisch herausfordernd und wir können dies durch eine Öffnung der Gruppenstruktur teilweise entschärfen. Gruppen können konstant bleiben, d.h. die &gt;12-Jährigen „müssen“ nicht gehen. Aus Teilnehmenden werden teilweise Teilnehmende PLUS, die – wenn sie es wollen - bereits Aufgaben übernehmen und jüngere anleiten können. Dies bedeutet auch eine Hinführung zum Teamen. Es gilt gleichzeitig im Blick zu haben, dass die älteren Teilnehmenden die Gruppe nicht „uncool“ finden, weil zu viele Jüngere da sind. In diesem Fall können sie ggf. doch eine neue Gruppe für die Jüngeren gründen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Veranstaltungsangebot für Teenager auf Landesebene regelmäßig hinsichtlich Relevanz und Attraktivität hinterfragen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Teenager mit attraktiven Veranstaltungen in den Verbandsstrukturen halten. Dafür gilt es aktuelle Angebote regelmäßig in Rahmen der Jahresplanung zu evaluieren und hinsichtlich Relevanz und Attraktivität zu hinterfragen. Hier sollten wir auch Feedback von Teilnehmenden und Ideen unserer jungen Aktiven mitberücksichtigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Altersgrenzen bei Veranstaltungen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir hinterfragen Altersgrenzen bei landesweiten Veranstaltungen und öffnen diese, wo es sinnvoll ist. Dadurch bieten wir mehr altersübergreifende Veranstaltungen auf Landesebene an. Mit dieser Öffnung der Altersgrenzen bei Veranstaltungen können wir die Verzahnung von Kindern/Jugendlichen fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die jeweiligen Teams analysieren welche Altersgruppe zu ihrer Veranstaltung passt und formulieren klare Zielgruppen für die Ausschreibungen der Veranstaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine übersichtliche Darstellung werden bei Veranstaltungen Zahlen als Altersempfehlungen genutzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Veranstaltungsteams ist zu bedenken, dass die Attraktivität von Veranstaltungen von der Altersausschreibung abhängig sein kann. Es ist gut vorstellbar, dass sich Menschen nicht anmelden, weil sie denken, dass ihnen da zu junge/alte Menschen mitkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Landesweite AKs ab Teenager-Alter</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Themenbezogene Arbeitskreise (z. B. Biodiversität, Film &amp; Foto), die für junge Aktive ab Teenager-Alter aus ganz Bayern offen sind, können ihren AK für Teenager ab 15 öffnen, um damit parallel zu den lokalen Gruppenstrukturen eine landesweite Vernetzung zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jeder AK überlegt selbst, wie umsetzbar es ist, die Altersgrenze nach unten zu öffnen. Die Aktiven in den AKs müssen sich die Altersstufe auch pädagogisch zutrauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Förderung der Vernetzung zwischen Aktiven und Gruppenleitungen und Förderung der Beteiligung von Aktiven in den Gruppen vor Ort</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Aktive können, wenn sie möchten, in Gruppen Erfahrungen in der Jugendarbeit sammeln ohne gleich die ganze Verantwortung zu tragen. Das kann einmalig oder regelmäßig sein. Die Gruppenleitung erhält jugendliche Unterstützung mit neuen Ideen und Energie. Die Kinder können bei jugendlichen Vorbildern besonders gut anknüpfen und erhalten so erste Einblicke in die BUNDjugend Bayern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir können dabei unterstützen, indem wir</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>gezielte Anfragen weiterleiten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Gruppen auf unserer Karte mit persönlichem Kontakt versehen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Vernetzung und Austausch zwischen Aktiven und Gruppenleitungen mit regionalen und attraktiven Veranstaltungen schaffen (z. B. Tagesseminare, Aktivenfeste, KG/OG-Vernetzung „Meet the youth“ etc.). Hier werden Kontakte geschaffen und auch vermittelt, wie junge Menschen begeistert und eingebunden werden können.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Übergänge und Teenager-Alter auch bei der Gruppenleiter*innen-Ausbildung stärker thematisieren</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der Gruppenleiter*innen-Ausbildung und auch bei anderen Veranstaltungen (z.B. Online-Gruppenmittwoch / TeenAge) sollen folgende Themen regelmäßig und stärker kommuniziert und vermittelt werden mit konkreten Handlungsansätzen und Best Practice Beispielen: Begleitung der Übergänge, Herausforderungen des Teenager-Alters und Strategien dieses Konzepts</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Hauptamtlichen der drei Altersgruppenreferate, Kinder-, Müpfe-, und Jugendreferat haben ein Konzept ausgearbeitet, um die Übergänge zwischen den Altersgruppen zu stärken und unsere Gruppenstruktur zukunftsfähig aufzustellen. Dafür wollen wir als Landesvorstand und Geschäftsstelle einen Beschluss für die strategische Neuausrichtung auf der JVV erwirken und dadurch unser Hauptamt handlungsfähig aufstellen. Weil das Konzept als einheitliches Konzept geschrieben wurde, das aufeinander aufbaut, haben wir uns dagegen entschieden, Änderungsanträge zuzulassen. Es wird allerdings im Vorhinein ein Treffen stattfinden, um eure Meinungen einzuholen und zu diskutieren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 10:28:40 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Position zur Nutzung von KI in der BUNDjugend Bayern</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/position-zur-nutzung-von-ki-in-der-bundjugend-bayern-48251</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 20.02.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/position-zur-nutzung-von-ki-in-der-bundjugend-bayern-48251</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Einleitung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Künstliche Intelligenz (KI), hat in den letzten Jahren Popularität erlangt und massive Fortschritte gemacht. Auch in der BUNDjugend Bayern werden KI-Anwendungen genutzt. Im Folgenden beziehen wir uns mit KI hauptsächlich auf generative KI wie Chatbots und Bildgeneration, die der Öffentlichkeit zugänglich sind (ChatGPT, Gemini, Stable Diffusion, etc.). Die angesprochenen Themen und Positionen sind aber auch auf andere Anwendungen und Arten von Künstlicher Intelligenz übertragbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Papier soll eine freiwillige Richtlinie für alle im Verband Tätigen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz sein. Zusätzlich soll über die Nutzung von KI aufgeklärt werden, was die Verwendung für Konsequenzen hat und welche Veränderungen beim Betreiben gefordert sind. Damit erweitert es die KI-Richtlinie vom BUND Naturschutz in Bayern um die Themen Nachhaltigkeit und Ethik sowie weitgehendere Orientierung für die Nutzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Antragstext wird in ansprechenderer Form auf der Website für alle veröffentlicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verbandsposition zum Umgang mit KI</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, das sind sowohl ehrenamtliche Aktive als auch hauptamtlich Beschäftigte der BUNDjugend Bayern, wollen KI bei unseren Tätigkeiten für den Verband verantwortungsvoll verwenden. Jede Nutzung wiegen wir ab und entscheiden ob sie sinnvoll und gerechtfertigt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir kennzeichnen alle rechtlich verbindlichen KI-generierten Medien (realistische Bilder, Audios und Videos nach dem EU AI-Act [11]) sowie stilisierte Darstellungen. Wir verzichten auf die Veröffentlichung vollständig KI-generierter Texte, es sei denn wir kennzeichnen dies eindeutig. Bei veröffentlichten Texten, die ab einem gewissen Grad mit Hilfe von KI erarbeitet wurden, kennzeichnen wir auf freiwilliger Basis auch diese für eine erhöhte Transparenz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir vermeiden die Veröffentlichung von KI-generierten Bildern, da für das Training Eigentum von Künstler*innen „geraubt“ wurde und damit ungeklärte rechtliche Fragen einhergehen. Dies gilt nicht, wenn die Entwickler eines KI-Modelles versichern können, nur Bilder mit Einverständnis der Eigentümer fürs Training genutzt zu haben oder die Bilder nur zu internen Zwecken genutzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir verurteilen die profitorientierte Entwicklung von künstlicher Intelligenz und fordern eine verantwortungsvolle Ausrichtung auf den Menschen und die Nachhaltigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit positionieren wir uns für eine wassersparende und ressourcenschonende Betreibung von KI-Systemen, faire und gute Arbeitsbedingungen für alle an der Entwicklung Beteiligten und eine diskriminierungssensible Entwicklung. Dafür sollen die beteiligten Konzerne Verantwortung übernehmen und rechtlich in die Pflicht genommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass diversitäts- und geschlechtersensitive Überlegungen gezielt in die Programmierung von KI-Systemen einbezogen werden. Dies kann dadurch erreicht werden, dass Entwicklungsteam möglichst divers und heterogen zusammengesetzt werden. Außerdem soll schon in der Ausbildung zur Entwicklung von KI stärker zu den ethischen Problemen sensibilisiert werden und so die Bekämpfung von diskriminierenden Eigenschaften frühzeitig mitgedacht werden. Wir schließen uns der <a href="https://www.unesco.de/themen/ethik-neuer-technologien/kuenstliche-intelligenz/unesco-empfehlung-zur-ethik-der-ki/">UNESCO-Empfehlung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz</a> [12] an, die konkrete Vorschläge an die Gesetzgeber gegen diskriminierende KI macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind uns den Risiken bewusst, die statistische Modelle als Grundlage von modernen KI-Systemen bedingen. Durch diese kommt es dazu, dass generative KI Antworten „halluziniert“. Hier benötigt es klare Transparenzvorschriften und Genauigkeitsstandards, um das Risiko auf Falschaussagen korrekt einordnen zu können. Wir sehen dabei die Entwicklungsunternehmen von KI Modellen in der Pflicht, die Halluzinierungsrate so gering wie möglich zu halten und passende technische Lösungen in das System zu integrieren, die keine Antwort statt einer halluzinierten Antwort ausgeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir nutzen bevorzugt KI-Modelle mit offenem Quellcode sowie hoher Transparenz (Chatbots: z.B. Confer, LeChat, lokale LLMs (LLaMA); Bildgeneration: z.B. Open Journey). Außerdem nutzen wir eher europäische Modelle, die der Datenschutz-Grundverordnung entsprechen, um unsere Daten zu schützen und souverän von großen amerikanischen Unternehmen zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir beauftragen den Landesvorstand und die Landesgeschäftsstelle bis zur Frühjahrs-JVV 2027 ein pädagogisches Konzept zur Fortbildung über die Nutzung von KI zu erarbeiten. Damit sollen Aktive und Hauptamtliche zu einer besseren Nutzung geschult werden (z.B. zu „Prompt Engineering“, zum Erkennen von Falschinformationen oder einer datenschutzfreundlichen Verwendung). Außerdem soll das Konzept zu Themen wie Diskriminierung und Nachhaltigkeit sensibilisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben diesem Dokument dient der <strong>Code Of Conduct Demokratische KI</strong> [14], welchen die BUNDjugend unterschrieben hat, für alle als grobe Orientierungshilfe und Richtlinie zum Einsatz von KI.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Handlungsleitfaden im Umgang mit KI-Modellen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Handlungsanweisungen werden auch als Flow-Chart auf der Website veröffentlicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Fragen solltest du dir vor der Verwendung von KI stellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Enthält meine Frage sensible Daten (Namen oder andere personenbezogene Daten, …)? → anderen Weg wählen oder Daten pseudonymisieren</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Kann ich mein Ziel auch mit einer gängigen Suchmaschine (Ecosia, DuckDuckGo, Qwant, Google, …) ohne KI oder anderer Quellen (Buch, Menschen, …) mit zumutbarem Aufwand erreichen, um Energie zu sparen? Ja → von der Nutzung absehen<br>
Beispiele: Einfache Faktensuche ist leicht auf z.B. Wikipedia möglich</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Benötige ich eine verlässliche Quelle? (KI halluziniert) Ja → versuche erst einmal mit einer Suchmaschine nach Quellen zu suchen. Wenn du keine findest, kannst du eine KI nach Quellen suchen lassen, aber diese besonders überprüfen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beispiele: Schreiben eines Artikels, einer schulischen/wissenschaftlichen Arbeit; Öffnungszeiten nachschauen, Nachrichten lesen, …</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Empfinde ich die Nutzung von KI weiterhin als sinnvoll und gerechtfertigt? Ja → KI verwenden</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Hinterfrage und überprüfe die Informationen kritisch. Bei komplexen Zusammenhängen kannst du zusätzliche Quellen zur Hand nehmen um sicher zu gehen</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Kennzeichne die Texte/Bilder, die dir die KI erarbeitet hat z.B. mit „Dieses Foto wurde mit KI generiert“, „mit KI überarbeitet“ oder Ähnlichem, wenn du sie veröffentlichst.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tipps</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Wenn möglich und zumutbar, andere Quellen verwenden</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Bei vielen Chatbots lässt sich die Verwendung der eigenen Suchanfrage für Lernzwecke der KI verbieten. Du kannst dies in den Einstellungen deaktivieren (z.B. bei ChatGPT unter „Datenkontrollen/Das Modelle für alle verbessern“), um deine Daten zu schützen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>Falls ein Account verwendet wird, sonstige Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen verwenden (z.B. ein starkes Passwort, 2-Faktor-Authentifizierung, …)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Datenschutz-freundliche (DSGVO-konforme) KI-Modelle benutzen; Chatbot: z.B. Confer, LeChat, lokale LLMs (LLaMA); Bildgeneration: z.B. Open Journey</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>KI-Features von Browsern ausschalten, um nachhaltiger zu surfen</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Bei machen Modellen kann man die Persönlichkeit des Chat-Bots umstellen, damit die KI nicht so schmeichlerisch antwortet</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>Die Verantwortung für inhaltliche &amp; fachliche Richtigkeit liegt weiterhin bei dem*der Verfasser*in</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Risiken und Konsequenzen der Nutzung von KI</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Nachhaltigkeit und Umwelt</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Entwicklung und Nutzung von KI hat enorme Auswirkungen auf unsere Umwelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>KI-Modelle laufen in riesigen Rechenzentren, die aufwendig gekühlt werden müssen. Weltweit haben KI-Datencenter 2025 ca. 60 Mrd. Liter<strong> Kühlwasser</strong> verbraucht, bis 2030 sollen es etwa 340 Mrd. Liter werden [5]. Viele dieser Datencenter stehen in trockenen Regionen, wo die Wasserentnahme von Flüssen zu noch mehr <strong>Knappheit </strong>führt. Neben dem Betrieb, ist im Jahr 2024 geschätzt 450 Mrd. Liter <strong>Abwasser</strong> durch die Chipproduktion für die Rechenzentren entstanden [5]. Außerdem benötigen Rechenzentren große Mengen an <strong>seltenen Erden</strong>, welche meist auf zerstörerische Art und Weise gewonnen werden [13]. Daneben fallen kritische <strong>Abfallprodukte</strong> und <strong>Elektroschrott</strong> an [13].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Training von KI-Chatbot-Modellen braucht zwischen 10 und 62 MWh <strong>Strom</strong>[3][4], das ist ungefähr so viel wie 30 Personen in einem Jahr verbrauchen. Im Vergleich zu einer <strong>Suchmaschinen-Anfrage </strong>mit 0,3 Wh [2] Strom, benötigt eine <strong>Chatbot-Anfrage </strong>0,3 – 3 Wh (bis max. 40 Wh bei maximaler Wortzahl) [1], also meistens sehr <strong>viel mehr Energie</strong>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Ethische Probleme</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders auch aus ethischer Sicht gibt es massive Probleme bei der Entwicklung von KI-Systemen. Das Training solcher Modelle wird getragen von sog. <strong>„Click Workern“</strong>, Menschen, die Ergebnisse von KI-Modellen bewerten und moderieren, damit die KI lernt. Weltweit sind <strong>154 – 435 Mio. Menschen</strong>, hauptsächlich im globalen Süden, als solche beschäftigt [6]. Meist arbeiten diese unter extrem <strong>belastenden </strong>und <strong>ausbeuterischen Bedingungen</strong>. Viele sind selbständig und werden nicht angestellt, bekommen deshalb keinen Mindestlohn und werden nur nach Aufgabe honoriert [7]. Gegen den niedrigen Lohn von 1,32 – 2 $/h können „Click Worker“ sich aufgrund von Verschwiegenheitserklärungen kaum wehren, da dadurch die Organisation in Gewerkschaften erschwert wird [7]. Ein gesunder Umgang mit der psychischen Belastung wird so ebenfalls erschwert, weil Beschäftigte Angst davor haben sich Hilfe zu holen [7]. Sie leiden unter langen Arbeitszeiten, hohem Druck und Willkür durch die Auftragsgeber oder verstörenden Bildern, die sie als Moderatoren aus dem Training filter müssen [6]. Die <strong>Konzerne</strong>, die die KI entwickeln ziehen sich hier jedoch aus der <strong>Verantwortung </strong>für die schlimmen Arbeitsbedingungen, da sie das Training an Unternehmen im Ausland <strong>outsourcen</strong> [7].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Künstliche Intelligenz kann <strong>diskriminierend </strong>sein. Beim Training werden bestehende Ungerechtigkeiten wie die <strong>Geschlechterungleichheit </strong>oder <strong>Rassismus </strong>aufgenommen und z.B. bei Personalfragen wiedergegeben oder sogar verstärkt. Dazu kommt, dass meist Männer für die Entwicklung von KI-Modellen verantwortlich sind und somit Überlegungen zur Diversität eher entfallen, die es in diverseren Arbeitsteams stärker gibt. [12]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deepfakes, von KI erstellte realistische Bilder, Videos oder Tonaufnahmen, können benutzt werden um Menschen zu diffamieren und Fake News zu verbreiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Training von KI-Modellen werden zahlreiche <strong>Medien </strong>(Bilder, Texte, Lieder, Videos, ...) aus dem Internet genutzt, oft <strong>ohne Einverständnis </strong>von Künstler*innen und Autor*innen einzuholen. Zu diesem Thema gibt es einige offene Gerichtsverhandlungen und ungeklärte rechtliche Fragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">KI als Quelle</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von Künstlicher Intelligenz generierte Inhalte sind oft <strong>nicht verlässlich</strong>. Chatbots <strong>halluzinieren</strong>, d.h. sie erfinden Fakten, die falsch sind. Bei komplexen Fragen kommt das in 30 – 80 % der Fälle vor, bei einfachen Fakten mittlerweile nur noch in 3 – 27 % [9]. Auch wenn das immer weniger vorkommen wird, werden solche <strong>Falschinformationen </strong>jedoch trotzdem als <strong>Wahrheiten präsentiert</strong>, obwohl der Chatbot es nicht weiß.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Quellen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://epoch.ai/gradient-updates/how-much-energy-does-chatgpt-use">https://epoch.ai/gradient-updates/how-much-energy-does-chatgpt-use</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://publicpolicy.googleblog.com/2009/01/powering-google-search.html">https://publicpolicy.googleblog.com/2009/01/powering-google-search.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] <a href="https://www.polytechnique-insights.com/en/columns/digital/is-ai-doomed-to-be-an-energy-drain/">https://www.polytechnique-insights.com/en/columns/digital/is-ai-doomed-to-be-an-energy-drain/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] <a href="https://medium.com/data-science/the-carbon-footprint-of-gpt-4-d6c676eb21ae">https://medium.com/data-science/the-carbon-footprint-of-gpt-4-d6c676eb21ae</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[5] <a href="https://www.greenpeace.de/publikationen/20250514-greenpeace-studie-umweltauswirkungen-ki.pdf">https://www.greenpeace.de/publikationen/20250514-greenpeace-studie-umweltauswirkungen-ki.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[6] von World Bank in <a href="https://www.deutschlandfunk.de/ki-data-worker-clickworker-deep-learning-100.html">https://www.deutschlandfunk.de/ki-data-worker-clickworker-deep-learning-100.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[7] <a href="https://taz.de/Data-Worker-und-Drecksarbeit/!6114560/">https://taz.de/Data-Worker-und-Drecksarbeit/!6114560/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[8] <a href="https://halluhard.com/">https://halluhard.com/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[9] <a href="https://ki.engineering/glossar/halluzination/#Wie_haeufig_treten_KI-Halluzinationen_auf">https://ki.engineering/glossar/halluzination/#Wie_haeufig_treten_KI-Halluzinationen_auf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[10] <a href="https://www.cjr.org/tow_center/we-compared-eight-ai-search-engines-theyre-all-bad-at-citing-news.php">https://www.cjr.org/tow_center/we-compared-eight-ai-search-engines-theyre-all-bad-at-citing-news.php</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[11] <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ai-act-2285944">https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ai-act-2285944</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[12] <a href="https://www.unesco.de/kuenstliche-intelligenz/ki-diskriminieurng/">https://www.unesco.de/kuenstliche-intelligenz/ki-diskriminieurng/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[13] <a href="https://www.unep.org/news-and-stories/story/ai-has-environmental-problem-heres-what-world-can-do-about">https://www.unep.org/news-and-stories/story/ai-has-environmental-problem-heres-what-world-can-do-about</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[14] <a href="https://demokratische-ki.de/code-of-conduct/">https://demokratische-ki.de/code-of-conduct/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren Popularität erlangt und massive Fortschritte gemacht. Auch in der BUNDjugend Bayern werden KI-Anwendungen genutzt. Damit wir einen verantwortungsvollen Umgang damit finden, ist eine Orientierungshilfe für alle notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben dieser verbandsweiten Richtlinie gilt für Hauptamtliche und Gruppenleiter*innen schon verbindlich die KI-Richtlinie vom BUND Naturschutz in Bayern, die aber hauptsächlich rechtliche Fragen abdeckt. Mit diesem Antrag wollen wir auch ethische und Nachhaltigkeitsfragen abdecken.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 20:15:33 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Die Naturwiederherstellungsverordnung und damit Natur in Bayern, Deutschland und Europa beschützen</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/Die-Naturwiederherstellungsverordnung-und-damit-Natur-in-Bayern-Deuts-56427</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 16.02.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/Die-Naturwiederherstellungsverordnung-und-damit-Natur-in-Bayern-Deuts-56427</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Naturwiederherstellungsverordnung </strong><strong>(Nature Restoration Law) </strong><strong>im Überblick</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wiederherstellungsverordnung verpflichtet die Mitgliedstaaten der EU, Lebensräume wie Flüsse und Auen, Wälder und Felder, Moore und Meere großflächig zu renaturieren. Die im August 2024 in Kraft getretene EU-Verordnung ist das erste Gesetz, das die Wiederherstellung geschädigter Natur rechtlich verbindlich vorschreibt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell befinden sich rund 80% der europäischen Lebensräume in einem schlechten ökologischen Zustand und das Artensterben wird durch den Klimawandel weiter verstärkt. Umso relevanter sind gesetzliche Grundlagen wie diese Verordnung, als entscheidendes Instrument für konkrete Maßnahmen gegen die Biodiversitäts- und die Klimakrise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ergänzt bestehende Schutzinstrumente wie die FFH-Richtlinie und bildet das gesetzliche Fundament für den europäischen Green Deal sowie internationale Biodiversitätsziele.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kernziel ist die Renaturierung von mindestens 20 % der Land- und Meeresflächen der EU bis 2030. Langfristig sollen alle Ökosysteme, die eine Wiederherstellung benötigen, in einen guten Zustand versetzt werden. Dabei gilt ein verbindlicher Zeitplan für beeinträchtigte Lebensräume wie Moore, Wälder und Auen: 30 % müssen bis 2030, 60 % bis 2040 und 90 % bis 2050 wiederhergestellt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Maßnahmen sind vielfältig und betreffen alle Landschaftsbereiche: In der Landwirtschaft steht die Wiedervernässung von Mooren im Fokus, während bei Flüssen 25.000 Kilometer wieder frei fließen sollen. Zudem soll das Schwinden von Bestäubern gestoppt, die Stadtnatur durch mehr Grünflächen gefördert und die biologische Vielfalt in Wäldern durch mehr Totholz und heimische Baumarten erhöht werden. Bis 2050 sieht die Verordnung zudem die Pflanzung von drei Milliarden zusätzlichen Bäumen vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was passiert gerade auf der europäischen Ebene im Kampf gegen Umweltschutzgesetze?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit werden vor allem zwei große Sammelgesetzgebungen (&quot;Omnibusgesetze&quot;) auf EU-Ebene disktuiert. Diese haben das Ziel, durch Deregulierung Natur- und Umweltschutzstandards auf europäischer Ebene zu schwächen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das erste Paket ist bekannt als Umwelt-Omnibus. Dieses Paket ist bisher noch recht wage, allerdings sind folgende wesentliche Punkte aus Natur- und Umweltschutzperspektive kritisch zu sehen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Optimierte (= abgeschwächte) Umweltprüfungen für die Erteilung von Genehmigungen: weniger gründliche Prüfung von Umweltauswirkungen, weniger Beteiligung der Öffentlichkeit und weiniger Prüfung von umweltfreundlicheren Alternativen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Vereinfachte (= abgeschwächte) Industrieemissionsnormen für Industrie und Landwirtschaft: lockerere Grenzwerte für Schadstoffe, sowie weniger Konterolle und Transparenz.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Vereinfachte erweiterte Herstellerverantwortung (EPR): weniger Verpflichtungen für Hersteller, langlebig, reparierbar oder recyclingfähig zu sein.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das zweite Paket wird offiziell als &quot;Food and Feed Safety Simplification&quot; Omnibus bezeichnet. Dieses Paket ist bereits klarer ausgearbeitet und beinhaltet große Angriffe auf Nachhaltigkeit und Naturschutz,besonders im Landwirtschaftssektor. Die relevanten Themen aus dem Paket sind folgende:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Einführung unbefristeter Zulassungen für Pestizidwirkstoffe: Anstelle der bisherigen periodischen Überprüfungen sollen Zulassungen für die meisten Wirkstoffe standardmäßig zeitlich unbegrenzt gelten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Ausweitung von Aufbrauchfristen für verbotene Substanzen: Unternehmen erhalten mehr Flexibilität beim Abverkauf von Lagerbeständen verbotener Mittel – in bestimmten Fällen können diese Fristen auf bis zu drei Jahre ausgeweitet werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Gesetzliche Ausnahmeregelungen für schädliche Wirkstoffe: Neue Spielräume ermöglichen die Zulassung gefährlicher Substanzen, sofern diese als „notwendig“ zur Abwehr von Gefahren für die Pflanzengesundheit eingestuft werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Eingeschränkte Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse: Die Spielräume der Mitgliedstaaten, neueste wissenschaftliche Daten eigenständig in Bewertungen einzubeziehen, werden zugunsten zentraler EU-Vorgaben verringert.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Aufweichung der Regeln für Pestizidrückstände: Die systematische 10-Jahres-Überprüfung von Rückstandshöchstmengen entfällt; zudem dürfen ältere (höhere) Grenzwerte für bereits auf dem Markt befindliche Produkte unter bestimmten Bedingungen weitergelten.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem plant die EU-Kommission, weitere Gesetze zu überprüfen und zu verändern. Dazu gehören Leitlinien für die EU-Verpackungsverordnung, die Überprüfung der Wasserrahmenrichtlinie, die Überprüfung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und das für 2026 geplante Gesetz über die Kreislaufwirtschaft. Außerdem sollen bestehende Gesetzgebungen, die für den Naturschutz zentrale Fauna-Flora-Habitatrichtlinie sowie die Vogelschutzrichtlinie, sogenannten „Stresstests“ unterzogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vor diesem Hintergrund haben wir zwei große Bedenken. Erstens weichen die bisher schon angekündigten Änderungen die bisherigen Umweltschutzstandards auf und sind dadurch in keiner Form generationengerecht. Zweitens haben wir große Sorgen, dass das Kernstück der Naturschutzgesetzgebung auf europäischer Ebene, das Naturwiederherstellungsgesetz, auch aufgeweicht und kaputt gemacht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was muss nun passieren?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir widmen uns als BUNDJugend Bayern nicht umsonst dieses Jahr dem Thema &quot;Landschaften Bayerns&quot;. Die Naturwiederherstellungsverordnung stellt hierfür eine zentrale Säule dar, um unsere Natur vor Ort zu erhalten. Deshalb fordert die BUNDjugend Bayern, dass die Umweltgesetzgebung auf europäischer Ebene nicht weiter aufgeweicht wird und damit schützenswerte Ressourcen für zukünftige Generationen erhalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das betrifft sowohl die beiden schon bekannten Pakete, als auch die möglichen zukünftigen Änderungen an der Naturwiederherstellungsordnung.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>(Für weitere Informationen siehe <a href="https://www.bund.net/lebensraeume/eu-wiederherstellungsverordnung/">https://www.bund.net/lebensraeume/eu-wiederherstellungsverordnung/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.dnr.de/aktuelles-termine/aktuelles/umwelt-omnibus-crasht-green-deal">https://www.dnr.de/aktuelles-termine/aktuelles/umwelt-omnibus-crasht-green-deal</a>)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 19:24:54 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Position zum Wahlalter in Deutschland</title>
                        <link>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/motion/80</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 16.02.2026)</author>
                        <guid>https://antrag.bundjugend.net/by26-1/motion/80</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Forderung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BUNDjugend Bayern setzt sich für eine Absenkung des aktiven Wahlalters auf 14 Jahre oder jünger auf allen Ebenen, Gemeinde- und Landkreiswahlen, Landtags- und Bezirkswahlen sowie Bundestags- und Europawahlen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Jugendvollversammlung fordert von der bayerischen Staatsregierung bzw. vom bayerischen Landtag, das aktive Wahlalter bei Landtags- und Bezirkswahlen sowie bei Gemeinde- und Landkreiswahlen auf 14 Jahre oder jünger zu senken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein erster Schritt ist hier die Angleichung des aktiven Wahlalters auf 16 Jahre, an die anderen Bundesländer. Dies soll noch vor der Landtagswahl 2028 passieren, damit junge Menschen hier schon mitbestimmen dürfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Des weiteren fordern wir die Senkung des aktiven Wahlalters bei Bundestags- und Europawahlen auf 14 Jahre oder jünger. Dazu fordert die Jugendvollversammlung die bayerische Staatsregierung auf, sich im Bundesrat aktiv dafür einzusetzen. Auch hier ist ein erster Schritt, das Wahlalter bei der Bundestagswahl auf 16 Jahre an das der Europawahl anzugleichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem sehen wir noch weitreichendere Möglichkeiten beim Wahlalter und wollen uns deshalb im Verband mit den Themen Stellvertreterwahlrecht und Wahlrecht ab 0 Jahren beschäftigen und eine Position dazu ausarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Argumente</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr als 240.000 16- bis 17-jährige Menschen wurden von der Kommunalwahl 2026 in Bayern ausgeschlossen, mit 14- und 15-Jährigen etwa 500.000. Das kann sich eine Demokratie nicht leisten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerade junge Menschen fühlen sich von der Politik nicht gehört. Politische Entscheidungsträger*innen müssen wenig Rücksicht auf die Anliegen der Jugendlichen nehmen, obwohl diese am Längsten die Konsequenzen politischen Handelns zu spüren bekommen. Dabei wollen wir uns einbringen und sind politisch aktiv!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Vergleicht zu den anderen Bundesländern schneidet Bayern beim Wahlalter schlecht ab: In neun von vierzehn Bundesländern (mit den Stadtstaaten Berlin und Hamburg noch zwei mehr) ist das aktive Wahlalter bei den Kommunalwahlen (Gemeinde- und Landkreiswahlen) bereits auf 16 Jahre und in sechs von vierzehn Ländern auch bei den Landtagswahlen abgesenkt [1].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kommunalwahlrecht wird dadurch bundesweit vereinheitlicht. Auch auf anderen Ebenen gleicht sich das Wahlalter an die aktuellen Bestrebungen an. Bayern muss nicht immer zurückbleiben sondern kann Vorreiter werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Wahlalter ist schon jetzt nicht an die rechtliche Volljährigkeit gebunden, nur an ein festgelegtes Alter. Es kann also ohne größere Gesetzesänderung gesenkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das &quot;Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken&quot;[3] ist ein Menschenrecht. Es steht dem Staat zwar zu, Grundrechte erst ab einem gewissen Alter zu gewähren. Es gibt jedoch keine ausreichende evidenzbasierte Begründung, warum dieses Alter beim aktiven Wahlrecht erst bei 18 Jahren liegen sollte [4].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Quellen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] <a href="https://www.wahlrecht.de/kommunal/">https://www.wahlrecht.de/kommunal/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] <a href="https://www.stmi.bayern.de/wahlen-und-abstimmungen/kommunalwahlen/">https://www.stmi.bayern.de/wahlen-und-abstimmungen/kommunalwahlen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] <a href="https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte">https://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] <a href="https://www.bjr.de/handlungsfelder/politische-jugendbildung/wahlalter">https://www.bjr.de/handlungsfelder/politische-jugendbildung/wahlalter</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wahlen stellen in der Bundesrepublik Deutschland eine der wenigen Möglichkeiten für Bürger*innen dar, sich am politischen Geschehen des Landes zu beteiligen und dessen Richtung mitzubestimmen. Bei den landesweiten Wahlen in Bayern ist man ab dem 18. Geburtstag wahlberechtigt. Im Vergleicht schneidet Bayern damit schlecht ab: In neun von vierzehn Bundesländern (mit den Stadtstaaten Berlin und Hamburg noch zwei mehr) ist das aktive Wahlalter bei den Kommunalwahlen (Gemeinde- und Landkreiswahlen) bereits auf 16 Jahre und in sechs von vierzehn Ländern auch bei den Landtagswahlen abgesenkt [1].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Jugendorganisation sehen wir es als unsere Aufgabe die Interessen junger Menschen zu vertreten. Diese müssen besonders gefördert werden da sie von politischen Institutionen oft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Eines dieser Interessen ist die politische Mitbestimmung auf allen Ebenen. Um diese zu gewährleisten, müssen sich Jugendliche an Wahlen beteiligen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Mitglied im Bayerischen Jugendring (BJR) teilt die BUNDjugend Bayern zwar schon dessen Position [4] zur Absenkung des aktiven Wahlalters auf allen Ebenen. Der Landesvorstand möchte trotzdem eine einheitliche Position auf Verbandsebene. Für Außenstehende ist unsere Position bislang undurchsichtig, da wir die vom BJR auf keiner unserer Platformen teilen. Außerdem muss man sich erst einmal dessen bewusst sein, dass die BUNDjugend Bayern Mitglied im BJR ist und damit dessen Positionen teilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktive können sich mit einer eigenen Position leichter ein Bild davon machen, und diese nach außen hin teilen. Zusätzlich lassen wir die untere Grenze fürs Wahlalter offen und unterstützen damit auch ein Wahlalter von weniger als 14 Jahren.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 19:02:54 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>